Simon Metzger
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Erster Eindruck war positiv und die Beratung für den Einbau einer Brauchwasserwärempumpe (BWW) war kompetent und freundlich.
Der Einbau würde dann leider um mehrere Wochen immer wieder verschoben. Ich wurde darüber nicht informiert sondern musste selbst immer wieder nachfragen. Ich habe mehrmals deswegen UMSONST Urlaub genommen.
Als es dann endlich zum Einbau kam wurde mir einen Tag vorher bescheid gegeben dass man am nächsten Morgen anfangen wolle.
Der Einbau war katastrophal!
Es wurden 2 Löcher falsch gebohrt, Leitungen zur Heizung abgeschnitten und offen gelassen sodass dauerhaft Wasser ausgetreten ist, von der Wand gefallene Fliesen wurden einfach liegen gelassen, entstandener Dreck wurde nicht beseitigt, die beauftragte Luftführung wurde gar nicht eingebaut und der neue Kessel wurde beim Einbringen ins Haus an 4 Stellen beschädigt.
Auf der direkt geschickten Rechnung war die Lüftung aber aufgeführt.
Bei dem Nachbesserungsversuch und der Sichtung der Mängel wurde bzgl. der falsch gebohrten Löcher zum Heizraum geantwortet. "Ja was sollen wir jetzt machen, erwarten Sie jetzt etwa dass wir das zu putzen?!"
Bei diesem Nachbesserungsversuch wurde bis auf die Dellen und Macken an der BWW dann viele Mängel beseitigt und diesmal die Baustelle wenigstens halbwegs Besenrein hinterlassen. Der beseitigte Dreck wurde in einem Eimer zurückgelassen.
Ein Schlüssel zur Haustür wurde trotz bitte um Herausgabe über 2 Wochen mit der Aussage: "den habe ich in meiner Tasche vergessen" einbehalten.
Der Inhaber hat, vor dem zweiten Nachbesserungsversuch und nach der ersten Bewertung auf Google meinerseits, dann persönlich die Baustelle besichtigt und wurde ohne eine Begrüßung nach kurzer Zeit nicht nur Unfreundlich, laut und beleidigend. Es fielen außerdem respektlose Aussagen über den Raum eines Mieters. Eine professionelle Kommunikation mit ihm war leider nicht mehr möglich. Da er sich selbst vor dem Haus nicht beherrschen konnte war das Geschehen selbst für die Nachbarn zu hören, die mich danach darauf angesprochen haben.
Die interessanteteste Aussage an diesem Tag war dass er dann den vermackten Kessel (BWW) einfach "einem anderen Kunden in den Keller stellen" würde.
Nach der dritten Nachbesserung konnten endlich alle soweit ersichtlichen Mängel abgearbeitet werden und eine neue unbeschädigte Pumpe eingebaut werden. Die beschädigte Brauchwasserwärme wurde in Folie eingewickelt, wieder verpackt und abtransportiert.
Danach gab es noch ein Problem mit der Wasserversorgung die dann durch eine nochmalige Nachbesserung direkt behoben wurde.
Es war eine Entlohnung nach erbrachten Stunden vereinbart aber der Stundennachweis wurde bis dahin nicht erbracht. Der Rechnungsbetrag enthielt mehr Stunden als das Angebot aber mit mir wurde nie eine Mehrleistung besprochen. Ich konnte somit auch nie eine Mehrleistung freigeben.
Nach Zahlung des Rechnungsbetrages mit Einbehaltung der nicht nachgewiesenen Stunden kam leider kein Nachweis sondern eine Mahnung.
Erst nach mehrmaligem Schriftverkehr, in dem ich mein Recht darauf geltend gemacht und die rechtliche Situation aufgezeigt habe, kam ein versuchter Nachweis für Arbeitsstunden.
Die Stundenzettel enthielten weder Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Namen des Ausführenden noch die Beschreibung der ausgeführten Arbeiten. Auf dem Zettel ist sogar ein Feld für die Unterschrift und Abnahme des Auftraggebers. Wenn man diesen Zettel allerdings nicht erhält kann man diesen auch nicht unterschreiben.
Dies habe ich angemerkt und als nicht ausreichend kommuniziert. Des Weiteren wurden Stunden zur Nachbesserung eines Mangels in Rechnung gestellt und Stunden aufgelistet die nachweislich falsch waren. Dies erfüllt den Tatbestand von Betrug.
Leider wurden darauf nicht mit den korrekten Stundenzetteln sondern dem Schreiben eines Anwalts geantwortet.
Die Angelegenheit konnte schnell auf Basis geltenden Rechts und vollumfänglich zu meinen Gunsten endlich beigelegt werden.
Es wurde nun nachträglich versucht mit einer falschen Aussage (ich wäre niemals Kunde gewesen) die Löschung dieser Bewertung zu erwirken.